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Abbildung: Der Femtosekundenlaser der jüngsten Generation, der Intralase iFS, appliziert 150.000 Laserpulse pro Sekunde.
1. (1) Jeder Laserpuls erzeugt ein Mikro-Plasma, das eine Hornhautgewebekugel von ca. 1 µm (1 Mikrometer) Durchmesser verdampft. (2) Es entsteht eine größere, 5 - 12 µm große Mikroblase aus Gas und Wasser. Diese dehnt sich aus und trennt die umgebenden Hornhautschichten. (3) Dabei bildet sich ein Gemisch aus Kohlendioxid und Wasser. Es wird durch die epitheliale Pumpwirkung abgesaugt. Zurück bleibt getrenntes Hornhautgewebe. (4) In der Summe separieren tausende von Laserpulsen die Hornhautlamellen im gesamten Flapbereich.
Darüber hinaus kommt der Femtosekundenlaser u.a. beim Laser-Linsenaustausch, bei der Korrektur hoher Hornhautverkrümmungen (Astigmatische Keratotomie), bei der Implantation intracornealer Ringsegmente und bei der Hornhauttransplantation zum Einsatz.
Der nach links weggeklappte Flap legt ein homogenes Schnittbett mit sauberem Schnittrand frei. Beim Laser-Linsenaustausch bietet der Femtosekundenlaser ebenfalls entscheidene Vorteile gegenüber der manuellen Technik: der Linsenaustausch wird zum einen genauer, da die Kunstlinse exakter positioniert werden kann, und zum zweiten sicherer, da Laserschnitte präziser sind als handgeführte Schnitte.
1. (1)
Die Schnittebene liegt parallel zur Hornhautoberfläche. Es resultiert ein planer Flap. |
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